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Unser Baby weint im Schlaf! Das könnt ihr tun, wenn euer Baby nicht richtig ein- und durchschläft

Unser Baby weint im Schlaf! Das könnt ihr tun, wenn euer Baby nicht richtig ein- und durchschläft

Ein Blick auf die Uhr verrät mir, dass es gerade einmal halb fünf ist. Mitten in der Nacht. Das Quietschen des Fußbodens hat mich wach gemacht. Doch noch bevor ich mich aufrappeln kann und schaue, was eigentlich los ist, ist Marion schon mit müden Schritten durch die Tür verschwunden – auf dem Weg zum Kinderzimmer. Mal kurz nachschauen, warum unsere Tochter schon wieder weint, obwohl sie doch bis eben noch ganz friedlich geschlafen hat.

Ist ja völlig normal, ein Kind weint ab und an im Schlaf, richtig? Aber was, wenn es plötzlich jeden Tag und jede Nacht nur noch so aussieht? Neben der Sorge, dass wir möglicherweise irgendetwas falsch gemacht haben, wächst langsam die Ungeduld, denn irgendwann fühlen wir uns einfach nur noch erschöpft und haben keine Kraft mehr für unsere kleine Tochter.

Kommt euch das irgendwie bekannt vor? Ihr fühlt euch angesprochen, denn euer Baby weint im Schlaf und ihr wisst gar nicht so genau, was ihr dagegen tun könnt? Wir sind selbst genau an diesem Punkt gewesen und möchten euch bei dieser anstrengenden Phase unterstützen! Vorab: Ihr habt NICHTS falsch gemacht! Dass sich Kinder in den Schlaf jammern, ist völlig normal. Doch wenn das Weinen stärker wird und vor, während oder sogar nach dem Schläfchen immer noch anhält, solltet ihr euch eure und die Schlafsituation eures Kindes etwas genauer ansehen.
 


Euer Baby weint im Schlaf: Das können die Gründe sein



Problem #1: Falscher Zeitpunkt – Euer Kind ist nicht müde oder schon zu müde



Euer Baby weint im Schlaf oder beim Einschlafen, wenn es aufgrund des falschen Einschlafzeitpunktes gestresst ist. So könnte es sein, dass euer Kind noch nicht müde ist oder bereits vor einer halben Stunde hätte hingelegt werden wollen. Nun ist es über den „müden Punkt“ hinweg und kann sich nicht mehr alleine beruhigen. Das Einschlafritual funktioniert nicht mehr und an Erholung ist kaum noch zu denken?

Die Lösung:

Versucht, die Einschlafzeit ein wenig anzupassen. Manchmal reicht es schon, den Zeitpunkt um 20 Minuten nach vorne oder hinten zu verschieben (je nachdem, ob euer Kind noch nicht müde war oder bereits viel zu übermüdet) und es dann erneut zu probieren. Tastet euch so behutsam an die richtige Einschlafzeit heran und vergesst dabei nicht: Falls ein Tag nicht der normalen Routine entspricht und irgendetwas anders läuft, merkt das natürlich auch euer Kind.

Problem #2: Das Kind weint nur bei einer Bezugsperson



Euer Baby weint im Schlaf oder beim Einschlafen, sobald du es ins Bett bringst, bei deinem Partner aber nicht? Nun hast du Angst, irgendetwas falsch zu machen? Papas Einschlafritual scheint viel besser zu sein und nun bist du frustriert, weil es bei dir nicht genauso gut klappt? Bitte mach dir keine Vorwürfe, manchmal ist die Lösung viel simpler als ihr denkt! So spüren eure kleinen Mäuse sehr genau, ob irgendetwas euch beunruhigt oder sich etwas an ihrer Einschlafroutine verändert hat. Vielleicht hattest du einen sehr stressigen Tag und merkst, dass diese Anspannung beim Abendprogramm mit deinem Kind noch nicht von dir abgefallen ist? Hektik kann sich auf dein Kind übertragen und es so unruhig machen, dass es nicht mehr von alleine einschlafen kann.

Auch eine inkonsequente Abendroutine kann ein Auslöser für das Weinen vor dem Einschlafen sein. Vielleicht gab es jeden Abend eine kleine Gute-Nacht-Geschichte, heute ist diese aber plötzlich weggefallen, weil es doch eigentlich schon so spät war? Du wolltest auf die richtige Einschlafzeit achten und hast es deshalb gut gemeint, indem das Abendprogramm nach dem Baden nun gekürzt wurde? Für dein Kind fühlt sich das Einschlafritual plötzlich unvollständig an. Es spürt, dass etwas anders ist und ihm ein ganz wichtiger Teil vor dem Schlafen fehlt, welcher es sonst beruhigt und auf eine entspannte Nacht vorbereitet hat.

Die Lösung:

Achte darauf, dass du entspannt in das gemeinsame Abendprogramm mit eurem Kind gehst. Wenn du hektisch, gestresst oder besorgt bist, wird dein Kind dies spüren, egal wie gut du es zu verstecken glaubst! Dein Baby weint vielleicht im Schlaf, weil es bereits während du es noch auf dem Arm gehalten hast spürte, dass es dir nicht gut geht. Unsere Kinder sind wahnsinnig sensibel und haben sehr feine Antennen für jegliche Gefühle und Empfindungen – wenn du dich um dich selbst sorgst, kannst du auch dein Baby beruhigen. Achtest du darüber hinaus darauf, das Abendritual nicht ohne Vorwarnung drastisch zu verändern, hast du tolle Voraussetzungen für eine ruhige Nacht geschaffen. Vielleicht helfen dir auch unsere fünf Tipps, wie du dein Baby zum Einschlafen bringst.

Problem #3: Euer Baby weint im Schlaf



Vielleicht habt ihr das auch schon mal erlebt: Euer Baby weint im Schlaf, obwohl es dabei gar nicht richtig wach zu werden scheint? Es scheint nicht hungrig zu sein, hat keine Schmerzen, die Schlaftemperatur im Zimmer ist in Ordnung und auch alles andere ist genau wie immer? In diesem Fall kann es sein, dass euer Baby gerade eine Entwicklungsphase durchmacht und der Übergang von einem in den nächsten Schlafzyklus noch nicht so richtig klappt. Diese Entwicklungen sind völlig normal. Wenn euer Baby jedoch im Schlaf sehr stark weint und ihr es gerne bei diesen Entwicklungsschritten so gut wie möglich unterstützen wollt, können ein paar Anpassungen hilfreich sein.

Die Lösung:

Versucht, nach und nach ein paar Einschlafhilfen abzubauen, falls ihr dies wünscht, sodass euer Kind auch in der Nacht nicht mehr auf diese angewiesen ist. Seid bitte zu jedem Zeitpunkt für euer Kind da. Dies liegt uns sehr am Herzen. Sollte es dann nachts plötzlich wach werden, weil der Übergang von einer zur nächsten Schlafphase nicht klappt, kann es sich selbst wieder beruhigen und in den Schlaf finden – ganz ohne eure Unterstützung.

Problem #4: Euer Baby weint nach dem Aufwachen



Sollte euer Baby auch nach dem Aufwachen sofort mit dem Weinen beginnen, kann das vor allem darauf hindeuten, dass es noch müde und unausgeschlafen ist. Vielleicht hat ein lautes Geräusch euer Baby wach gemacht? Vielleicht habt ihr es auch geweckt, weil ihr die großen Geschwisterkinder in den Kindergarten oder zur Schule bringen müsst und das Baby mitkommen muss?

Die Lösung:

Wenn es irgendwie möglich ist, versucht euren kleinen Schatz noch etwas weiterschlafen zu lassen. Manchmal reicht bereits ein klein wenig Unterstützung aus, damit euer Kind wieder in den Schlaf findet und sich die ein oder zwei Stunden Erholung holt, welche es scheinbar gerade ganz dringend braucht.

Unser Baby weint im Schlaf, obwohl wir all eure Tipps befolgt haben!



Ihr habt alles ausprobiert und trotzdem gelingt es eurem kleinen Schatz nicht, ohne Weinen in den Schlaf zu finden? Selbst kleine Babys haben schon eine unheimlich komplexe Gefühlswelt. Gerade weil sie noch nicht sprechen können, versuchen sie uns auf vielfältige Art und Weise mitzuteilen, was sie gerade bedrückt und wie wir ihnen helfen sollen!

Als Eltern wollen wir für unsere Kinder da sein! Es ist nicht nur die eigene Müdigkeit, die uns irgendwann an den Rand der Verzweiflung treibt. Uns ist jedes Mal das Herz gebrochen, wenn unsere kleine Tochter wie am Spieß schrie und sich einfach nicht beruhigen lassen wollte, obwohl wir wirklich ALLES versucht haben, um sie auf sanfte Art zum Einschlafen zu bringen.

Euer Baby weint vielleicht im Schlaf, weil es ganz kleine Auslöser dafür in eurer Routine oder eurem Tagesablauf gibt. Vielleicht sind es Probleme in eurem Berufsalltag, die sich als Stressfaktoren auf euer Kind übertragen. Hier gilt es, aufmerksam zu beobachten und dann herauszufinden, wo ihr kleine Veränderungen vornehmen könnt, die euer Kind dann beim Einschlafen und Durchschlafen ohne viel Weinen unterstützen.

Manchmal besteht die größte Herausforderung jedoch darin herauszufinden, was wir an UNSEREM Verhalten ändern müssten. Mary und ich dachten lange Zeit, unser Baby weint im Schlaf, weil etwas an der Einschlafroutine nicht stimmt. Wir wollten alles perfekt machen! Mary schmiss den Haushalt und ich arbeitete in Vollzeit in meinem Hauptberuf! Wir wollten wie alle tollen Eltern sein – jederzeit da für unser Kind, mit einer perfekten Alltagsorganisation und natürlich auch im Job erfolgreich! Schmerzhaft mussten wir lernen, dass es so meist nicht auf Dauer funktioniert!

Erst als wir uns die Zeit genommen haben, uns mit den Bedürfnissen unseres Kindes – aber auch unseren eigenen! – auseinanderzusetzen, hat sich alles verändert. Unser Baby weinte nicht mehr im Schlaf und auch das Einschlafen wurde viel besser. Ein toller weiterer Effekt: Auch unsere Partnerschaft hat sich seither wahnsinnig verändert. Durch den positiven Umgang mit den Gefühlen unseres Kindes – aber auch unseren eigenen – haben wir gelernt, auf unsere gegenseitigen Bedürfnisse zu achten, nehmen mehr Rücksicht aufeinander und haben eine bessere Beziehung zu unserem Kind und unserem Partner!

Individuelles Coaching, wenn das Baby sich immer in den Schlaf weint



Wenn du uns fragst, was das Wichtigste in einem jungen Familienleben ist, dann würden wir definitiv sagen: Babyschlaf! Warum? Weil es hierbei um viel mehr geht, als nur ein ruhiges und entspanntes Baby. Entspannter Babyschlaf ist nicht das zufällige Resultat eines pflegeleichten Babys, sondern ein Zeichen eines entspannten und liebevollen Umfelds, funktionierenden Routinen und einer gewissen Regelmäßigkeit, welche dem Baby Sicherheit und Geborgenheit vermitteln kann.

In diesem Blog findet ihr zahlreiche Artikel, mit denen wir euch rund um das Thema Babyschlaf informieren und unterstützen wollen. Wenn ihr Interesse an Videos habt, könnt ihr darüber hinaus auf unserem YouTube-Kanal vorbeischauen!

Falls es euch jedoch schwerfällt, die Störfaktoren in eurem Umfeld zu identifizieren, dann hilft manchmal ein liebevoller Blick von außen.
 
Wir möchten euch auf diesem Weg unterstützen und euch im 1:1 Coaching die Gelegenheit geben, mit uns Wege zu finden, mit denen es auch euch gelingt, euer Kind ganz ohne Weinen zum Ein- und Durchschlafen zu bringen.
 
Hier mehr über unser individuelles 1:1 Coaching erfahren.
 
Hier könnt ihr ein kostenloses Erstgespräch vereinbaren!
 
Unser beliebtester Mäuseschlummerratgeber wird euch dabei helfen noch heute eure Schlafsituation zu verbessern!
 
 
 

Haltet durch, wir sind für euch da!

 

Wir wünschen euch "gemeinsame Freude am Träumen".

 

Eure

 

Marion und Phil

 
 
 

ÜBER DEN AUTOR

Marion Wipperfürth

Schlafcoachin für Babys und Kleinkinder